Mini-Achtsamkeitsübungen für den Alltag

Das Leben wird immer schneller und schneller und man rennt von einem Termin zum nächsten. Dabei kümmert man sich noch um Familie und Freunde und versucht krampfhaft alles zeitlich irgendwie einzuschieben, während man sich selbst immer mehr verliert.

 

Das Rad dreht sich und oft bemerken wir erst, dass etwas nicht stimmt, wenn wir nicht mehr können und kurz vor dem Burnout stehen, manchmal auch erst, wenn es schon zu spät ist.

 

Schon kleine Übungen können im Alltag helfen, um das Gedankenrad und das ständige Gehetze abzubremsen.

 

Hier sind einige Dinge, die ich in den Alltag einbaue, wenn ich merke, dass es von allen Seiten auf mich einprasselt und ich nicht viel Zeit habe:

  1. Alles mal für einen kurzen Moment stehen und liegen lassen... an nichts denken... ein paar Mal tief durchatmen und sich ganz bewusst fühlen.
  2. Immer mal wieder mit geschlossenen Augen essen und sich nur auf den Geschmack konzentrieren.
  3. Die Augen schließen und am Kaffee / Tee riechen – ganz bewusst und wertfrei – einfach nur riechen.
  4. Die Konzentration nur auf ein Körperteil lenken, z. B. die Füße – wie fühlen sie sich an? Sind sie kalt oder warm? Ist der Boden weich oder hart?
  5. Die Augen schließen und den Geräuschen lauschen, die sich um einen befinden. Sind sie laut oder leise? Plätschernd oder summend? Sanft oder kraftvoll?

 

Diese kleine Auswahl an Übungen kann man wunderbar in den Alltag integrieren und sich so selbst immer mal wieder „entschleunigen“. Versuch es doch einfach mal und wenn du magst, würde ich mich sehr über ein Feedback freuen.

 

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