Hypnose, Meditation, Autogenes Training - Wo ist da der Unterschied?

 

Früher wurden Hypnose und Meditation oft als Humbug abgestempelt. Inzwischen belegen zahlreiche Studien die positiven Wirkungen dieser Methoden. Alle 3 hier angesprochenen Techniken, können die Selbstheilungskräfte aktivieren und die Konzentrationsfähigkeit steigern. Auch körperliche Beschwerden können sich dadurch verbessern. Somit wird die eigene Lebensqualität auf vielen verschiedenen Ebenen positiv gefördert.


Hypnose

Hypnose wurde schon vor über 1.000 Jahren eingesetzt. Unter anderem in Griechenland, Ägypten und Rom. Bei dieser Therpie- und Coachingform, wird der Klient in einen Zustand gebracht, in dem das Unterbewusstsein optimal aufnahmefähig für die gewünschte Anwendung ist. Hypnose ist eine Technik, mit deren Hilfe man auf wissenschaftlich nachvollziehbare Weise Zugang zum Unterbewusstsein bekommt. Es wird unter anderem mit verschiedenen Suggestionen gearbeitet.

 

Das ganze Wissen eines Menschen liegt im Unterbewusstsein. Daher ist Hypnose das ideale Mittel, um zügig Zielen näher zu kommen und die Ursachen von diversen Blockaden / Problemen aufzudecken und aufzulösen. Dabei ist man jederzeit in der Lage, den eigenen Willen ganz frei auszuüben.

 

 

Hypnose ist die Brücke zwischen Körper, Geist und Seele. Durch sie kann das Unbewusste direkt angesprochen werden, so dass sich die darin schlummernden Ressourcen zur Selbstheilung aktivieren. Dadurch treten messbare Veränderungen der Informationsverarbeitung im Gehirn auf. 


Meditation

"Meditation" kommt aus dem Lateinischen = meditatri = über etwas nachdenken. In Religionen, wie dem Buddhismus und dem Christentum, wird diese Methode bereits seit tausenden von Jahren praktiziert. Meditation kennt viele verschiedene Formen, z. B. Zen, Yoga, Mantras, Bewegung.

 

Durch sie kann der permanente Gedankenstrom verlangsamt und beruhigt werden. Die meisten Menschen haben bereits, auf die eine oder andere Weise, in ihrem Leben meditiert und sind sich darüber gar nicht bewusst. 

 

 

Meditation hat das Ziel, sich von Vergangenheit und Zukunft zu lösen und das Bewusstsein zu leeren. Sie kann auch ein Weg zum Stressabbau und zur Selbstfindung sein.  Außerdem trägt sie zur Selbstheilung bei.


Autogenes Training

Beim Autogenen Training handelt es sich um ein wissenschaftlich anerkanntes Entspannungsverfahren. Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz (1884-1970) aus dem Bereich der Hypnose entwickelt. Autogenes Training ist systematisch aufgebaut. Neben der Schwere- und der Wärmeübung gibt es weitere Übungen, die alle dazu dienen, den Körper zu entspannen. 

 

Durch verschiedene Autosuggestionen wird die Aufmerksamkeit aktiv auf den gesamten Körper gerichtet. Man enspannt von innen heraus. Mit einiger Übung wird erlernt, verschiedene Prozesse, die im Körper ablaufen, gezielt positiv zu beeinflussen, wodurch ein Gefühl der Kontrolle gewonnen wird - auch über die eigene Selbstwahrnehmung. Schon nach wenigen Praxis-Stunden können gute Ergebnisse erzielt werden. Je öfter es praktiziert wird, desto tiefer ist die Entspannung.

 


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