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Demut


 

Schon länger war mir klar, dass ich noch ein Thema mit Demut und meiner eigenen Perfektion hatte. Heute habe ich es gelöst und mir wurde klar, dass es nicht nur um Demut gegenüber anderen und der Umwelt geht, sondern auch (und besonders) um Demut mir gegenüber. Das Annehmen von mir selbst in tiefer Liebe, ohne etwas in Frage zu stellen. Emotional (!) zu begreifen, dass ich perfekt bin auch ohne den Maßstäben von Perfektion die in der Gesellschaft herrschen nicht (mehr) zu entsprechen. Denn darauf habe ich mein Leben lang geachtet. Bloß nicht auffallen oder aus der Reihe fallen

 

Aber nun...bin ich lieber aus gesellschaftlicher Sicht nicht mehr perfekt und es fühlt sich toll an. Ich möchte mich nicht mehr in Maßstäbe pressen, die mir sagen: „dich kaputt zu arbeiten ist gut. Immer brav zu sein bedeutet ein guter Mensch zu sein (was gleichzeitig bedeutet immer die eigenen Grenzen übertreten zu lassen). Folge immer schön den Regeln, die oft nur den Nutzen für bestimmte Strukturen (Machthaber) darstellen. Und egal, wie öde dein Job ist, sei froh dass du einen hast“. Ist das wirklich LEBEN???!

 

Ich weigere mich, weiterhin an diesen Maßstäben meine Perfektion auszumachen. Denn meine Maßstäbe liegen anders und dann bin ich lieber nicht perfekt für andere, aber dafür für mich umso perfekter mit allem, was ich bin, denke und fühle ♥️ Denn genauso perfekt, wie Gott mich geschaffen hat, hat er auch dich geschaffen! Viele Verletzungen, die wir in uns tragen lassen es nur leider nicht zu, das zu erkennen.

 

Ich bin sehr dankbar für alles, was ich fallen lassen durfte und ich bin dankbar für alles, was gerade noch fällt bis zum letzten Muster, das mich noch von mir - von meinem göttlichen Kern abhält.

Ein Leben in FREIHEIT, ein Leben OHNE ANGST, ein Leben OHNE EMOTIONALE MANIPULATION von außen - und mein Herz springt vor Freude, denn es ist nicht mehr weit 🙏🏼

 

Aileen Amara Karch

 


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