Natürliche Fatburner


 Wer kennt es nicht?! Man versucht ein paar Kilos zu verlieren, es läuft richtig gut und plötzlich stagniert es - die Pfunde verschwinden nur noch im Schneckentempo. Aber wie kann man den Stoffwechsel auf natürliche Weise beschleunigen?

 

Damit die Pfunde wieder leichter purzeln, lohnt es sich einige Nahrungsmittel in die Ernährung einzubauen. Ich habe hier einige Fatburner zusammengestellt, die den Stoffwechsel wieder zum Glühen bringen.


Knäckebrot (Vollkorn)

 

Ja, richtig gelesen Vollkornknäcke ist ein toller Fatburner. Das Getreide der kleinen Ballaststoffbomben wird sehr schonend behandelt. Deshalb bleiben die meisten Vitamine und Mineralstoffe bei der Herstellung erhalten. Der hohe Ballaststoffanteil regt die Verdauung an und wirkt sich somit günstig auf den Blutzuckerspiegel aus. Zudem bindet das trockene Brot Gallensäure und Cholesterin, was sich wiederum in verbesserten Blutfettwerten zeigt.

 


 Chia 

 

In Chia-Samen stecken unter anderem Eisen, Calcium, eine extra  Portion Protein und Omega-3-Fettsäuren. Diese Inhaltsstoffe fördern allesamt die Fettverbrennung. Da die kleinen Samen in Flüssigkeit stark aufquellen, nehmen sie an Volumen zu und sättigen dadurch stark und langanhaltend.


Zitrone

 

Die kleine gelbe Frucht hat reichlich Vitamin C (Ascorbinsäure), welches das Fett schmelzen lässt. Vitamin C fördert das Hormon Noradrenalin. Dieses hilft dabei, das Fett aus den Fettzellen herauszulösen, damit der Körper einfacher auf die Fettdepots zurückgreifen kann, um diese als Energie zu nutzen. Noch ein toller Effekt von Vitamin C ist, dass es das Bindegewebe strafft. Aber das ist noch nicht alles. Es entgiftet auch, indem es Leberenzyme aktiviert, die zum Abbau von Giftstoffen verantwortlich sind. Zitrone wirkt basisch im Körper und somit einer Übersäuerung entgegen. Vitmin C ist sehr lichtempfindlich und wird durch Hitzeeinwirkung zerstört. Deshalb sollte man sich bei Erkältung lieber kalte statt heiße Zitrone machen. Wer keine Zitrone mag, kann auch auf andere Nahrungsmittel zurückgreifen, wie z. B. Orangen, Kiwi, Mango, Ananas, rohes Sauerkraut, gelbe Paprika. Diese enthalten ebenfalls Vitamin C.  Aber Vorsicht – einige dieser Obstsorten haben – im Gegensatz zu Zitrone – sehr viel Fruchtzucker!

 


 Grapefruit

 

Diese Früchte gelten als kleine Wunder, wenn es um die

Fettverbrennung geht. Sie sind wahre Vitaminbomben und enthalten ebenfalls Vitamin C. Was viele nicht wissen – Grapefruit und Pampelmuse sind nicht dasselbe. Die Grapefruit ist eine Mischung aus Orange und Pampelmuse. Sie enthält den Ballaststoff Pektin, welcher als Appetitregulierer fungiert. Außerdem fördert Pektin die Verdauung und senkt den Cholesterinspiegel. Rote und rosafarbene Grapefruits enthalten den Farbstoff Lycopin. Dieser blockiert in hohem Maße freie Radikale, was die Körperzellen schützt. Bei der Einnahme von Medikamenten ist bei dem Verzehr von Grapefruit allerdings Vorsicht geboten. Hier sollte die Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen! Häufig verlieren Medikamente ihre Wirkung durch den Grapefruit-Verzehr oder sie werden sehr in ihrer Wirkung verstärkt!

 


 Avocado

 

Die Beerenfrucht hat es in sich. Zwar besteht sie aus viel Fett, kurbelt aber durch den hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren den Stoffwechsel an. Sie ist außerdem reich an Vitamin E.

Wer unbedingt Butter auf seinem Brot möchte, kann diese auch durch zerdrückte Avocado ersetzen. 100 g Butter haben ca. 750 kcal mit einem Fettgehalt von 83%. Avocado hingegen hat ca. 220 kcal mit 24 % Fett, welches auch noch wesentlich hochwertiger ist.

 


Eier

 

Ihr Protein hat eine biologische Wertigkeit von 100. Somit kann es der Körper vollständig verwerten. Verblüffend ist, dass das Eigelb mehr Protein hat (ca. 16 %), als das Eiklar (ca. 11 %) selbst. Hochwertiges Eiweiß sättigt sehr gut und lange. Dabei senken Eier zusätzlich das appetitanregende Hormon Ghrelin.


Lachs

 

Der leckere Fisch enthält viel an Omega-3-Fettsäuren, die den Stoffwechsel ankurbeln. Omega 3 wirkt sich übrigens auch positiv auf Haut und Haare aus. Daneben enthält Lachs auch einen hohen Anteil an Jod, welches an der Bildung von Schilddrüsenhormonen beteiligt ist. Diese Hormone regeln u. a. auch unseren Grundumsatz (Kalorienverbrauch im Ruhezustand). Zusätzlich heizt der hohe Proteingehalt den Stoffwechsel an.

 


Ingwer

 

Die kleine Knolle enthält die Wirkstoffe Gingerol und Shogaol, welche „Scharfmacher“ sind und dadurch den Wärmestoffwechsel, den Kreislauf und die Verdauung fördern. Ingwer hilft übrigens auch bei Muskelschmerzen – egal, ob roh oder erhitzt. Daneben wirkt es entzündungshemmend und hilft bei Übelkeit und Gelenkschmerzen. Somit gibt es viele Gründe, um Ingwer in die tägliche Ernährung zu integrieren.

 


Wasser

 

Wasser ist lebensnotwendig und dient dem Körper dazu, den Stoffwechsel in Gang zu bringen und am Laufen zu halten. Dabei löscht es den Durst ohne Kalorien und füllt den Magen. Oft verspüren wir ein Hungergefühl, obwohl wir eigentlich nur Durst haben. Wer immer mal wieder kleine Mengen von Wasser über den Tag verteilt trinkt, entgeht diesem trügerischen Gefühl und kann somit enorme Kalorien einsparen. Wer versäumt hat genug zu trinken, kann das nicht nachholen indem er literweise Wasser auf einmal trinkt. Der Darm kann nämlich nur ca. 200 ml Wasser pro 15 Minuten aufnehmen. Eine Faustregel besagt, dass man ungefähr 30 ml bis 40 ml pro kg Körpergewicht trinken sollte. An heißen Tagen, an denen man viel schwitzt oder auch beim Sport, erhöht sich diese Menge natürlich.

 


Grüner Tee

 

2 bis 3 Tassen grüner Tee am Tag können wahre Wunder bewirken. Nachweislich wirkt er vorbeugend gegen einige ernste Krankheiten und überzeugt durch viele weitere positive Eigenschaften, wie z. B.

  • Cholesterinsenkung
  • antibakterielle Wirkung
  • starke Entgiftung
  • Verbesserung des Fettstoffwechsels
  • Entsäuerung des Körpers
  • Vorbeugung diverser Krebsarten und Arteriosklerose
  • Verbesserung der Insulinsensitivität und somit Senkung des Risikos von Diabetes mellitus Typ 2
  • Beruhigung
  • bei nervösem Darm oder Magen durch die vielen Gerbstoffe

Trotz all dieser hervorragenden Eigenschaften, sollte der Teegenuss aber natürlich trotzdem nicht übertrieben werden. Um gelöste Giftstoffe richtig aus dem Körper zu schwemmen, empfiehlt es sich nach jeder Tasse Tee ausreichend Wasser zu trinken.


 Chili, Pfeffer

 

Die Chilischote ist durch das enthaltene Capsaicin ein natürlicher Scharfmacher. Dieser Stoff fördert die Bildung wichtiger Verdauungsenzyme. Wer schon einmal richtig scharf gegessen hat, kennt das Hitzegefühl, das dabei entsteht. Das liegt daran, dass Capsaicin kurzfristig die Thermogenese im Körper um ca. 25 % anhebt und sich dadurch der Kalorienverbrauch erhöht. Auch Pfeffer hat eine ähnliche Eigenschaft.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0